Warum Squid ein App-Passwort braucht
Squid holt deine Mails per IMAP ab und sendet per SMTP, wie viele Mail-Programme. Google lässt auf diesem Weg nur noch zwei Anmeldungen zu, bei Google Workspace seit dem 14. März 2025: „Über Google anmelden“ oder ein App-Passwort. Dein normales Google-Passwort nimmt Squid deshalb nicht an.
„Über Google anmelden“ heißt in Squid „Mit Google verbinden“. Das geht heute nur für Google-Workspace-Konten von moebius-media.com. Für andere Firmen folgt es, wenn Google die App geprüft hat. Bis dahin verbindest du Gmail und Google Workspace mit einem App-Passwort.
Google selbst empfiehlt App-Passwörter nicht und rät zu „Über Google anmelden“, wo es geht. Mit einem App-Passwort gibst du dein eigentliches Google-Passwort nicht heraus, und du entfernst es, wann du willst. Für Squid gilt: Die Zugangsdaten eurer Postfächer liegen AES-256-GCM-verschlüsselt auf dem Server und erreichen nie ein Gerät. Wo eure Daten liegen
Was du vorher brauchst
- Die Bestätigung in zwei Schritten ist in deinem Google-Konto an. Google nennt sie inzwischen auch 2-Faktor-Authentifizierung. Ohne sie gibt es keine App-Passwörter.
- Bei Google Workspace lässt euer Admin zwei Dinge zu: die Bestätigung in zwei Schritten und IMAP für alle Mail-Programme. Was genau, steht unten für Workspace-Admins.
So erstellst du das App-Passwort
Die Schritte folgen Googles Hilfe „Mit App-Passwörtern anmelden“, abgerufen am 30. Oktober 2026. Was auf Googles Seiten steht, schreiben wir so, wie Google es schreibt.
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Bestätigung in zwei Schritten einschalten
Ist sie schon an, geh weiter zu Schritt 2. Sonst öffne dein Google-Konto, wähl „Sicherheit und Anmeldung“ und unter „So melden Sie sich in Google an“ die Option „2-Faktor-Authentifizierung aktivieren“. Dann folgst du Googles Anleitung.
Direkt dorthin: Bestätigung in zwei Schritten bei Google (externe Seite)
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Die Seite „App-Passwörter“ öffnen
Öffne myaccount.google.com/apppasswords (externe Seite). Fragt Google nach deinem Passwort, meldest du dich an.
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Einen Namen vergeben
Gib dem App-Passwort einen Namen, an dem du es später wiedererkennst, zum Beispiel „Squid“. Dann erstellt Google das Passwort.
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Das Passwort kopieren
Google zeigt dir das App-Passwort nur dieses eine Mal. Es hat 16 Zeichen. Kopier es ohne Leerzeichen und trag es gleich in Squid ein. Ist es weg, erstellst du einfach ein neues.
Auf derselben Seite siehst du später alle App-Passwörter. Nutzt du Squid nicht mehr, entfernst du das App-Passwort dort mit „Entfernen“. Stimmt ein Schritt nicht mehr, schreib uns, dann passen wir die Anleitung an.
Für Workspace-Admins
Was ihr in der Admin-Konsole zulasst.
In Google Workspace entscheidet ihr, ob eure Leute App-Passwörter nutzen können. Drei Einstellungen zählen. So steht es am 30. Oktober 2026 in Googles Workspace-Hilfe:
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IMAP für alle Mail-Programme
Apps › Google Workspace › Gmail › Endnutzerzugriff, Abschnitt „POP- und IMAP-Zugriff“: „IMAP-Zugriff für alle Nutzer aktivieren“ und „Alle E-Mail-Clients zulassen“. Lasst ihr nur OAuth-E-Mail-Clients zu, kann sich Squid mit einem App-Passwort nicht anmelden. Bis eine Änderung wirkt, kann es laut Google bis zu 24 Stunden dauern.
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Bestätigung in zwei Schritten erlauben
Sicherheit › Authentifizierung › Bestätigung in zwei Schritten: „Nutzer dürfen die Bestätigung in zwei Schritten aktivieren“. Erzwingt ihr dort die Methode „Nur Sicherheitsschlüssel“, fehlen eurem Team in der Regel die App-Passwörter: Google bietet sie nicht an, wenn die Bestätigung nur mit Sicherheitsschlüsseln läuft.
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Erweitertes Sicherheitsprogramm
Wer am Erweiterten Sicherheitsprogramm von Google teilnimmt, kann keine App-Passwörter nutzen.
Welche App-Passwörter eine Person angelegt hat, seht ihr unter Verzeichnis › Nutzer › Name › Sicherheit › „Anwendungsspezifisches Passwort“. Dort hebt ihr eins auch auf, etwa wenn jemand Squid nicht mehr nutzt.
Wollt ihr keine App-Passwörter zulassen, passt Squid heute noch nicht zu euch. „Mit Google verbinden“ ohne App-Passwort folgt für andere Firmen, wenn Google die App geprüft hat.
So verbindest du das Postfach in Squid
Im Einrichtungsgespräch machen wir das zusammen. Allein geht es so:
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Postfach hinzufügen
In der Einrichtung wählst du „Anderes Postfach“. Später geht es unter Einstellungen (⌘,) › Postfächer › „Postfach hinzufügen“, bei Art „IMAP / SMTP“.
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Adresse und App-Passwort eintragen
Trag deine Adresse ein und als Passwort das App-Passwort. Bei Adressen auf @gmail.com trägt Squid die Server selbst ein.
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Server prüfen
Für eure eigene Workspace-Domain schlägt Squid Server mit eurer Domain vor. Ersetz sie durch die Werte von Google:
- Empfangen (IMAP):
imap.gmail.com, Port993 - Senden (SMTP):
smtp.gmail.com, Port465 - Benutzername: deine Adresse
- Empfangen (IMAP):
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Verbinden
In der Einrichtung prüft „Verbinden“ die Verbindung, bevor das Postfach angelegt wird. In den Einstellungen testen Inhaber und Admins vorher mit „Verbindung testen“.
Alle Wege, mit Bildern aus der App, stehen unter Postfach verbinden.
Wenn es nicht geht
Bei Google fehlt „App-Passwörter“.
Prüf zuerst, ob die Bestätigung in zwei Schritten an ist. Ist sie an, liegt es meist an einer Einstellung in Google Workspace, an Sicherheitsschlüsseln als einziger Bestätigung oder an Googles erweiterter Sicherheit. Was euer Admin prüfen kann, steht oben.
Squid sagt „Das Passwort passt nicht“.
Dann steht dort meist noch dein normales Google-Passwort. Trag das App-Passwort ein, ohne Leerzeichen. Bei einer eigenen Workspace-Domain prüf auch die Server: imap.gmail.com und smtp.gmail.com.
Ich habe mein Google-Passwort geändert.
Dann hat Google deine App-Passwörter aufgehoben, und Squid kommt nicht mehr an dein Postfach. Erstell ein neues App-Passwort und melde dich bei uns, wir helfen dir beim Eintragen.
Euer Admin lässt keine App-Passwörter zu.
Dann passt Squid heute noch nicht zu euch. „Mit Google verbinden“ ohne App-Passwort folgt für andere Firmen, wenn Google die App geprüft hat. Hostinger, iCloud und jedes andere IMAP-Postfach gehen schon heute.
Quellen
Googles Hilfeseiten, abgerufen am 30. Oktober 2026:
- Mit App-Passwörtern anmelden (externe Seite)
- 2-Faktor-Authentifizierung aktivieren (externe Seite)
- POP und IMAP für Nutzer aktivieren oder deaktivieren (externe Seite)
- Bestätigung in zwei Schritten implementieren (externe Seite)
- Sicherheitseinstellungen eines Nutzers verwalten (externe Seite)
- Umstellung von weniger sicheren Apps auf OAuth (externe Seite)